Temperatur
24–28 °C
geeigneter Bereich
ReefMind-Fischguide
Poecilia latipinna
Der Hochflossen-Molly stammt aus USA und Mexiko, gehört zur Familie Poeciliidae und ist eine gesellig lebende Art. Ihr lebhaftes Schwimmverhalten bringt viel Bewegung ins Becken. Dafür braucht sie ausreichend freien Raum und ähnlich aktive Mitbewohner. In einem passend großen Gesellschaftsaquarium nutzt sie vor allem die mittlere Schwimmzone und die obere Schwimmzone und lässt sich gut mit friedlichen, ebenfalls bewegungsfreudigen Arten kombinieren. Hier erfährst du, welche Wasserwerte, Mitbewohner und Haltungsweise zu dieser Art passen.
Im Planer siehst du, welche Mitbewohner, Wasserwerte und Strukturen zu dieser Art passen.
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Kurzprofil
Temperatur
24–28 °C
geeigneter Bereich
pH
7–8.5
Säuregrad
GH
10–35
Gesamthärte
KH
5–15
Karbonathärte
Mindestbecken
120 L
je nach Besatz bis 600 L
Endgröße
bis 12 cm
ausgewachsene Tiere
Schwimmzone
Mitte, Oben
bevorzugter Bereich
Rolle im Aquarium
Ober- und Mittelzone
aus Verhalten und Schwimmzone abgeleitet
Sozialverhalten
Gruppe
mindestens 5 Tiere, empfohlen etwa 8 Tiere
Robustheit
Robust
Haltung: Einfach
ReefMind-Einschätzung
Eignung
Bei artgerechter Haltung gut geeignet.
Standardempfehlung · Mindest-Erfahrung: Einsteiger
Der Hochflossen-Molly gilt als vergleichsweise unkompliziert und eignet sich deshalb auch für weniger erfahrene Aquarianer. Entscheidend bleibt, dass Beckengröße, Temperatur und Sozialverhalten von Anfang an stimmig zusammenkommen.
Hochflossen-Mollys wirken in einer ausreichend großen Gruppe deutlich ausgeglichener. So verteilen sich innerartliche Spannungen besser und die Tiere zeigen meist mehr Sicherheit.
Eine strukturreiche Bepflanzung wird meist gut angenommen. Sie bietet Deckung und gliedert das Aquarium, ohne den freien Schwimmraum unnötig einzuschränken.
Aquariumgestaltung
Einordnung in diesem Bereich
Verhalten
Aggression
1/10
Revierverhalten
Bedingt
Aktivität
Hoch
Räuberisches Verhalten
Nein
Flossenzupfer
Nein
Empfohlene Haltung
Gruppe
Mindestgruppe
5
Empfohlene Gruppe
8
Haltungshinweise
Einordnung in diesem Bereich
Planungshilfe
Ob diese Art gut passt, hängt vor allem von Platz, Sozialverhalten und Temperament ab. Die folgenden Hinweise zeigen, worauf du bei der Planung konkret achten solltest.
Mitbewohner
Empfehlung für deinen Plan
Anubias barteri var. nana
Bietet Aufwuchsfressern zusätzliche natürliche Futterflächen.
Microsorum pteropus
Bietet Aufwuchsfressern zusätzliche natürliche Futterflächen.

Bucephalandra sp.
Bietet Aufwuchsfressern zusätzliche natürliche Futterflächen.

Lomariopsis lineata
Bietet Aufwuchsfressern zusätzliche natürliche Futterflächen.
Bacopa caroliniana
Schafft Deckung, ohne das Becken zu voll wirken zu lassen.
Hygrophila corymbosa
Schafft Deckung, ohne das Becken zu voll wirken zu lassen.
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Poecilia reticulata
Ähnliche Wasserwerte
Empfehlung für deinen Plan
FAQ
Die maximale Körperlänge ausgewachsener Tiere liegt gewöhnlich bei etwa 12 cm. Für ein natürliches Verhalten sind freie Schwimmflächen und strukturierte Bereiche gleichermaßen wichtig.
Langfristig funktioniert die Pflege am besten in einem Temperaturbereich zwischen 24 und 28 °C. Wichtiger als ein einzelner Zielwert ist ein dauerhaft stabiler Bereich.
Hochflossen-Mollys sollten in einer Gruppe gepflegt werden. Für ein ausgeglichenes Sozialverhalten sind mindestens 5 Tiere sinnvoll, etwa 8 Exemplare wirken meist ruhiger.
Ein Aquarium mit mindestens 120 Litern bietet für Hochflossen-Mollys genug Raum für ein natürliches Verhalten. Für größere Gruppen oder einen umfangreicheren Besatz kann ein Aquarium mit bis zu etwa 600 Litern sinnvoll sein. Größere Gruppen profitieren von zusätzlichem Schwimmraum.
Bepflanzte Aquarien sind für Hochflossen-Mollys gut möglich, empfindliche Pflanzen können aber gelegentlich Schaden nehmen. Mit robusteren Arten und klarer Struktur fährt man meist besser.
Hochflossen-Mollys verhalten sich gegenüber ähnlich großen Aquarienfischen meist unkompliziert. Entscheidend bleiben passende Wasserwerte und ein ähnliches Aktivitätsniveau.
Hochflossen-Mollys passen meist gut in Gesellschaftsaquarien mit ähnlich friedlichen und nicht zu hektischen Mitbewohnern. Entscheidend bleibt, dass Wasserwerte, Endgröße und Verhalten zusammenpassen.
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