Temperatur
24–29 °C
geeigneter Bereich
ReefMind Fischguide
Pangio kuhlii
Das Kuhli-Dornauge gehört zur Gruppe der Schmerlen und ist eine bodenorientierte Art aus Indonesien und Malaysia. Am Boden nutzt die Art Wurzeln, Höhlen und Laubbereiche als Rückzugs- und Orientierungspunkte. Genau diese Struktur macht ihr Verhalten im Aquarium besonders interessant. Typischerweise wird sie in einem passend dimensionierten Gesellschaftsaquarium gepflegt, wo sie vor allem die untere Schwimmzone nutzt und mit ähnlich friedlichen Arten kombiniert werden kann. ReefMind zeigt, welche Wasserwerte, Mitbewohner und Haltungsbedingungen für diese Art geeignet sind.
ReefMind hilft bei passenden Mitbewohnern, Wasserwerten und der Struktur im Becken.
Bild: Iidkk · CC BY-SA 4.0 · Quelle
Kurzprofil
Temperatur
24–29 °C
geeigneter Bereich
pH
5.5–7
Säuregrad
GH
1–10
Gesamthärte
Mindestbecken
80 L
bis 240 L sinnvoll
Endgröße
bis 10 cm
ausgewachsene Tiere
Schwimmzone
Unten
bevorzugter Bereich
Rolle im Aquarium
Bodenbewohner / Pflanzenbecken geeignet
aus Verhalten und Zone abgeleitet
Sozialverhalten
Gruppe
mindestens 6 Tiere, empfohlen etwa 10 Tiere
Robustheit
Mittel
Haltung: Mittel
ReefMind Einschätzung
Das Kuhli-Dornauge lässt sich gut planen, wenn Wasserwerte, Endgröße und Verhalten gemeinsam betrachtet werden. Die Art ist weder ein typischer Anfängerfisch noch unnötig anspruchsvoll.
Kuhli-Dornaugen wirken in einer ausreichend großen Gruppe deutlich ausgeglichener. So verteilen sich innerartliche Spannungen besser und die Tiere zeigen meist mehr Sicherheit.
Eine strukturreiche Bepflanzung wird meist gut angenommen und kann das Becken optisch wie funktional beruhigen. Sie gibt Deckung, ohne den freien Schwimmraum unnötig einzuschränken.
Aquariumgestaltung
Verhalten
Aggression
1/10
Territorial
Nein
Aktivität
Gering
Räuberisch
Nein
Flossenzupfer
Nein
Empfohlen
Gruppe
Mindestgruppe
6
Empfohlene Gruppe
10
Haltungshinweise
Mitbewohner
Planer-Empfehlung
Taxiphyllum barbieri
Gibt Jungfischen und möglichen Brutbereichen gute Deckung.
Vallisneria spiralis
Gibt Jungfischen und möglichen Brutbereichen gute Deckung.
Egeria densa
Gibt Jungfischen und möglichen Brutbereichen gute Deckung.
Ceratophyllum demersum
Gibt Jungfischen und möglichen Brutbereichen gute Deckung.
Limnobium laevigatum
Gibt Jungfischen und möglichen Brutbereichen gute Deckung.

Rotala rotundifolia
Gibt Jungfischen und möglichen Brutbereichen gute Deckung.
Interne Verwandtschaft

Peckoltia compta
Ähnliche Wasserwerte
Corydoras sterbai
Ähnliche Schwimmzone
Ambastaia sidthimunki
Ähnliche Wasserwerte
Apistogramma cacatuoides
Ähnliche Wasserwerte
Apistogramma agassizii
Ähnliche Wasserwerte
Desmopuntius pentazona
Ähnliche Wasserwerte
FAQ
Mit rund 10 cm Endgröße zählt das Kuhli-Dornauge zu den mittelgroßen Aquarienfischen. Für ein natürliches Verhalten sind freie Schwimmflächen und strukturierte Bereiche gleichermaßen wichtig.
Die Tiere fühlen sich meist bei Temperaturen zwischen 24 und 29 °C wohl. Wichtiger als ein einzelner Zielwert ist ein dauerhaft stabiler Bereich.
Kuhli-Dornaugen sollten in einer Gruppe gepflegt werden. Für ein ausgeglichenes Sozialverhalten sind mindestens 6 Tiere sinnvoll, etwa 10 Exemplare wirken meist ruhiger.
Für Kuhli-Dornaugen empfiehlt sich ein Aquarium ab etwa 80 Litern. Je nach Gruppe, Struktur und Mitbewohnern können auch Becken bis etwa 240 Liter sinnvoll sein. Größere Gruppen profitieren von zusätzlichem Schwimmraum.
Kuhli-Dornaugen lassen sich sehr gut in bepflanzten Aquarien halten. Pflanzen geben Deckung und gliedern den Schwimmraum auf natürliche Weise.
Kuhli-Dornaugen verhalten sich gegenüber ähnlich großen Aquarienfischen meist unkompliziert. Entscheidend bleiben passende Wasserwerte und ein ähnliches Aktivitätsniveau.
Kuhli-Dornaugen passen meist gut in Gesellschaftsaquarien mit ähnlich friedlichen und nicht zu hektischen Mitbewohnern. Entscheidend bleibt, dass Wasserwerte, Endgröße und Verhalten zusammenpassen.
Kuhli-Dornauge profitiert von Wurzeln und Höhlen, weil dadurch Rückzugsmöglichkeiten und klare Bereiche im Aquarium entstehen.
Planer-Start
ReefMind prüft automatisch, welche Mitbewohner, Wasserwerte und Strukturen zu dieser Art passen.
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