Temperatur
24–30 °C
geeigneter Bereich
ReefMind-Fischguide
Betta splendens
Der Kampffisch stammt aus Thailand und Kambodscha, gehört zur Gruppe der Labyrinthfische und ist eine revierbildende Aquarienart. Ihr Revierverhalten lässt sich gut beobachten, braucht aber klar gegliederte Bereiche und verlässliche Rückzugsmöglichkeiten. Im Aquarium nutzt sie vor allem die obere Schwimmzone und die mittlere Schwimmzone. Für eine Vergesellschaftung sind ausreichend Platz, passende Strukturen und Mitbewohner mit vergleichbarem Temperament wichtig. Hier erfährst du, welche Wasserwerte, Mitbewohner und Haltungsweise zu dieser Art passen.
Im Planer siehst du, welche Mitbewohner, Wasserwerte und Strukturen zu dieser Art passen.
Bild: Dominique Lyon · Public domain · Quelle
Kurzprofil
Temperatur
24–30 °C
geeigneter Bereich
pH
6–7.5
Säuregrad
GH
3–15
Gesamthärte
KH
3–10
Karbonathärte
Mindestbecken
30 L
je nach Besatz bis 80 L
Endgröße
bis 7 cm
ausgewachsene Tiere
Schwimmzone
Oben, Mitte
bevorzugter Bereich
Rolle im Aquarium
Ober- und Mittelzone / Braucht klare Strukturen
aus Verhalten und Schwimmzone abgeleitet
Sozialverhalten
Einzelhaltung
Einzelhaltung
Robustheit
Mittel
Haltung: Einfach
ReefMind-Einschätzung
Eignung
Die Art braucht eine besondere Haltung.
Besondere Haltung · Mindest-Erfahrung: Experten
Der Kampffisch lässt sich gut halten, wenn Wasserwerte, Endgröße und Verhalten zusammenpassen. Eine verlässliche, regelmäßige Pflege bleibt wichtig.
Die Einzelhaltung sollte nicht als platzsparende Lösung verstanden werden. Gerade einzeln gepflegte Tiere brauchen klare Strukturen und passende, eher ruhige Mitbewohner.
Eine strukturreiche Bepflanzung wird meist gut angenommen. Sie bietet Deckung und gliedert das Aquarium, ohne den freien Schwimmraum unnötig einzuschränken.
Der Kampffisch benötigt klare Reviergrenzen und ausreichend Rückzugsorte. Vor allem während der Brut kann die Art deutlich territorialer reagieren.
Aquariumgestaltung
Einordnung in diesem Bereich
Verhalten
Aggression
8/10
Revierverhalten
Ja
Aktivität
Gering
Räuberisches Verhalten
Ja
Flossenzupfer
Ja
Empfohlene Haltung
Einzelhaltung
Mindestgruppe
1
Empfohlene Gruppe
1
Haltungshinweise
Einordnung in diesem Bereich
Planungshilfe
Ob diese Art gut passt, hängt vor allem von Platz, Sozialverhalten und Temperament ab. Die folgenden Hinweise zeigen, worauf du bei der Planung konkret achten solltest.
Mitbewohner
Empfehlung für deinen Plan
Limnobium laevigatum
Passt gut zu ruhigen Oberflächenbereichen.
Hydrocotyle leucocephala
Passt gut zu ruhigen Oberflächenbereichen.
Riccia fluitans
Passt gut zu ruhigen Oberflächenbereichen.
Taxiphyllum barbieri
Bietet Jungfischen und Laich gute Deckung.

Rotala rotundifolia
Bietet Jungfischen und Laich gute Deckung.
Hygrophila polysperma
Bietet Jungfischen und Laich gute Deckung.
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FAQ
Die maximale Körperlänge ausgewachsener Tiere liegt gewöhnlich bei etwa 7 cm. Für ein natürliches Verhalten sind freie Schwimmflächen und strukturierte Bereiche gleichermaßen wichtig.
Langfristig funktioniert die Pflege am besten in einem Temperaturbereich zwischen 24 und 30 °C. In Bezug auf die Temperatur gilt die Art als vergleichsweise anpassungsfähig.
Der Kampffisch wird am besten einzeln gehalten. Mitbewohner sollten ruhig, passend groß und sorgfältig ausgewählt sein.
Für den Kampffisch reicht je nach Einrichtung bereits ein kleineres, gut strukturiertes Aquarium ab etwa 30 Litern. Für größere Gruppen oder einen umfangreicheren Besatz kann ein Aquarium mit bis zu etwa 80 Litern sinnvoll sein.
Der Kampffisch lässt sich sehr gut in bepflanzten Aquarien halten. Pflanzen geben Deckung und gliedern den Schwimmraum auf natürliche Weise.
Bei der Vergesellschaftung ist Vorsicht angebracht: Sehr kleine Mitbewohner können als Beute wahrgenommen werden.
Der Kampffisch ist nur eingeschränkt für klassische Gesellschaftsaquarien geeignet. Sehr kleine Mitbewohner können als Beute wahrgenommen werden.
Der Kampffisch profitiert von Wurzeln und Höhlen. Sie bieten Rückzugsmöglichkeiten und gliedern das Aquarium in klar erkennbare Bereiche.
Im Planer weiterarbeiten
ReefMind prüft automatisch, welche Mitbewohner, Wasserwerte und Strukturen zu dieser Art passen.
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