Temperatur
22–28 °C
geeigneter Bereich
ReefMind-Fischguide
Botia almorhae
Die Netzschmerle ist eine gesellig lebende Art aus Indien und Nepal und gehört zur Gruppe der Schmerlen. Am Boden nutzt die Art Wurzeln und Höhlen als Rückzugs- und Orientierungspunkte. Mit dieser Struktur fühlt sie sich sicherer und zeigt eher ihr natürliches Verhalten. Im Aquarium nutzt sie vor allem die untere Schwimmzone und die mittlere Schwimmzone. Für eine Vergesellschaftung sind ausreichend Platz, passende Strukturen und Mitbewohner mit vergleichbarem Temperament wichtig. Hier erfährst du, welche Wasserwerte, Mitbewohner und Haltungsweise zu dieser Art passen.
Im Planer siehst du, welche Mitbewohner, Wasserwerte und Strukturen zu dieser Art passen.
Bild: Lerdsuwa · CC BY-SA 3.0 · Quelle
Kurzprofil
Temperatur
22–28 °C
geeigneter Bereich
pH
6–7.5
Säuregrad
GH
2–12
Gesamthärte
KH
3–10
Karbonathärte
Mindestbecken
240 L
je nach Besatz bis 800 L
Endgröße
bis 16 cm
ausgewachsene Tiere
Schwimmzone
Unten, Mitte
bevorzugter Bereich
Rolle im Aquarium
Schmerle
aus Verhalten und Schwimmzone abgeleitet
Sozialverhalten
Gruppe
mindestens 6 Tiere, empfohlen etwa 8 Tiere
Robustheit
Mittel
Haltung: Mittel
ReefMind-Einschätzung
Eignung
Die Art passt, wenn du ihre besonderen Ansprüche beachtest.
Mit Voraussetzungen · Mindest-Erfahrung: Einsteiger
Die Netzschmerle lässt sich gut halten, wenn Wasserwerte, Endgröße und Verhalten zusammenpassen. Eine verlässliche, regelmäßige Pflege bleibt wichtig.
Netzschmerlen wirken in einer ausreichend großen Gruppe deutlich ausgeglichener. So verteilen sich innerartliche Spannungen besser und die Tiere zeigen meist mehr Sicherheit.
Die Netzschmerle profitiert von Wurzeln und Höhlen und klar gegliederten Bodenbereichen. Solche Strukturen erleichtern Orientierung und Rückzug deutlich.
Einordnung in diesem Bereich
Aquariumgestaltung
Einordnung in diesem Bereich
Verhalten
Aggression
2/10
Revierverhalten
Nein
Aktivität
Hoch
Räuberisches Verhalten
Bedingt
Flossenzupfer
Bedingt
Empfohlene Haltung
Gruppe
Mindestgruppe
6
Empfohlene Gruppe
8
Haltungshinweise
Einordnung in diesem Bereich
Planungshilfe
Ob diese Art gut passt, hängt vor allem von Platz, Sozialverhalten und Temperament ab. Die folgenden Hinweise zeigen, worauf du bei der Planung konkret achten solltest.
Mitbewohner
Empfehlung für deinen Plan
Anubias barteri var. nana
Schafft Deckung, ohne das Becken zu voll wirken zu lassen.
Microsorum pteropus
Schafft Deckung, ohne das Becken zu voll wirken zu lassen.

Bucephalandra sp.
Schafft Deckung, ohne das Becken zu voll wirken zu lassen.

Lomariopsis lineata
Schafft Deckung, ohne das Becken zu voll wirken zu lassen.
Cryptocoryne wendtii
Schafft Deckung, ohne das Becken zu voll wirken zu lassen.
Vallisneria spiralis
Schafft Deckung, ohne das Becken zu voll wirken zu lassen.
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Chromobotia macracanthus
Ähnliche Wasserwerte
Empfehlung für deinen Plan
FAQ
Ausgewachsene Netzschmerlen erreichen meist eine Körperlänge von etwa 16 cm. Plane das Aquarium von Anfang an für die spätere Endgröße.
Für die dauerhafte Haltung haben sich Temperaturen zwischen 22 und 28 °C bewährt. In Bezug auf die Temperatur gilt die Art als vergleichsweise anpassungsfähig.
Netzschmerlen sollten in einer Gruppe gepflegt werden. Für ein ausgeglichenes Sozialverhalten sind mindestens 6 Tiere sinnvoll, etwa 8 Exemplare wirken meist ruhiger.
Für Netzschmerlen empfiehlt sich ein Aquarium ab etwa 240 Litern. Für größere Gruppen oder einen umfangreicheren Besatz kann ein Aquarium mit bis zu etwa 800 Litern sinnvoll sein. Größere Gruppen profitieren von zusätzlichem Schwimmraum.
Bepflanzte Aquarien sind für Netzschmerlen gut möglich, empfindliche Pflanzen können aber gelegentlich Schaden nehmen. Mit robusteren Arten und klarer Struktur fährt man meist besser.
Netzschmerlen verhalten sich gegenüber ähnlich großen Aquarienfischen meist unkompliziert. Entscheidend bleiben passende Wasserwerte und ein ähnliches Aktivitätsniveau.
Die Netzschmerle kann in einem Gesellschaftsaquarium leben, braucht aber sorgfältig ausgewählte Mitbewohner. Besonders wichtig sind passende Wasserwerte, genügend Rückzugsorte und ein ähnliches Temperament.
Die Netzschmerle profitiert von Wurzeln und Höhlen. Sie bieten Rückzugsmöglichkeiten und gliedern das Aquarium in klar erkennbare Bereiche.
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